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Die vier zentralen Orte der #diwokiel 2018

Das Programm der Digitalen Woche Kiel 2018 umfasst über 250 Veranstaltungen. Bei dieser Fülle vielseitigster Events lohnt es sich, den Überblick zu behalten. Darum gibt es in diesem Jahr vier zentrale Orte, die jeweils einen übergeordneten Themenschwerpunkt haben und euch die Orientierung erleichtern. Diese vier Locations stellen wir euch im Folgenden vor. Neben dem jeweiligen Themenschwerpunkt und der Lagebeschreibung gibt es auch ein bisschen Hintergrundwissen, mit dem man super im lockeren Smalltalk zwischen einem der zahlreichen Events vom 08.-15.09. auftrumpfen kann 😉

Kiel ist eine Fahrradstadt. Deshalb möchten wir euch auf eine Fahrradtour zu den vier zentralen Orten der Digitalen Woche Kiel einladen – Ergänzend zum entsprechenden ‚Dig(g)i bitte was?!‘-Special, das ihr auf YouTube und natürlich auch auf unserer Facebookseite findet.

„Alte Post“ am Stresemannplatz

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Die ehemalige Hauptpost am Stresemannplatz ist mit ihrer Glasfront nicht zu übersehen

Wir beginnen unsere Tour am Kieler Hauptbahnhof – der Ort, an dem Besucher*innen der Digitalen Woche Kiel von außerhalb in der Landeshauptstadt ankommen. Von hier aus ist es nicht weit bis zu unserem ersten zentralen Ort: der „Alten Post“ am Stresemannplatz. Vom Hauptbahnhof aus muss man nur hinunter Richtung Wasser, der Kaistraße Fördeauswärts folgen und an der nächsten Kreuzung bereits wieder links abbiegen, dann ist man am Stresemannplatz und steht vor der „Alten Post“. Wie der Name schon sagt, war hier die Hauptpost ansässig. Ende des letzten Jahres ist diese ausgezogen und künftig wird das Gebäude von der Stadt Kiel genutzt. Die im Raum stehenden Nutzungsvorhaben reichen von einem neuen Standort der Jugendberufsagentur mit Café und Skaterbahn vor der Tür bis zur kulturellen Nutzung der frei gewordenen Räumlichkeiten. Die „Alte Post“ mit ihrer wunderbar zentralen Lage kann das Profil der Stadt schärfen, aber auch ein zentraler Beratungsort für Jugendliche werden – vielleicht lässt sich hier in Zukunft Soziales und Kultur verbinden. Bis es aber so weit ist, gibt die „Alte Post“ der Digitalen Woche Kiel erst einmal Raum für Events, die sich speziell an Bürger*innen richten.

Eine weitere tolle Besonderheit für diesen zentralen Ort: MyBoo wird hier zu finden sein. Das Kieler Start-Up verleiht, gegen Leihgebühr für den guten Zweck, einige seiner Bambusräder während der Digitalen Woche Kiel, damit die Besucher*innen es uns gleichtun und die Stadt auf zwei Rädern erkunden können. Für die Stärkung zwischendurch wird das Team des ‚Rollladen‘ vor Ort sein und alle Gäste mit leckerem Soulfood und fabelhaftem Kaffee versorgen. Heißer Tipp: Zeigt am ‚Rollladen‘ die diwokiel-App vor und erhaltet einen kleinen Kaffee zum Essen gratis.

Seeburg

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Die Seeburg von der Kiellinie aus – der Eingang befindet sich im Düsternbrooker Weg

Von der „Alten Post“ geht es wieder hinunter ans Wasser: Folgt man der Straße in Richtung Kieler Schloss, braucht man knappe fünf Minuten zu unserem zweiten zentralen Ort. Zunächst geht es am Gebäude von Sartori&Berger vorbei, dann am Kieler Schifffahrtsmuseum und dem NDR, bis man schließlich am Beginn der Kiellinie steht. Hier, im Düsternbrooker Weg, gegenüber der Kunsthalle zu Kiel und unmittelbar an der Kiellinie liegt die Seeburg. Sie ist der Veranstaltungsort für die Events der Christian-Albrechts-Universität, der Fachhochschule Kiel und der Muthesius Kunsthochschule – hier trifft man also die Kieler Hochschulen an. Die Seeburg in ihrer heutigen Form ist kaum 100 Jahre alt. Ursprünglich war das Gebäude ein Privathaus, welches 1907 von der Universität zu Kiel erworben wurde. Aufgrund von Pilzbefall musste es allerdings noch im selben Jahr wieder abgerissen werden. An selber Stelle entstand ein Neubau für die Studierenden und Professor*innen der Christian-Albrechts-Universität. Das alte Gebäude am Wasser hatte nie eine militärische Funktion und hat auch nie einen adligen Ritter beherbergt. Der volkstümliche Name „Seeburg“ war wahrscheinlich durch dessen Erscheinung geprägt. Dennoch hat sich der Architekt des Neubaus davon inspirieren lassen, so dass wir auch heute noch von der „Seeburg“ sprechen.

Camp 24/7

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Das Camp 24/7 – mit Optimine und Optimus

Es ist nicht weit bis zum dritten zentralen Ort der #diwokiel, mit dem Fahrrad kaum 2 Minuten. Wer mag, kann aber auch zu Fuß die Kiellinie hinunter in Richtung Reventloubrücke schlendern, natürlich mit unvergleichlichem Blick auf die Förde. Der nächste Stopp liegt direkt an der Kiellinie mit freiem Blick aufs Wasser, zwischen der Rudergesellschaft Germania e.V. und der Fischbar: das Camp 24/7. Von Mai bis September wird hier Teamgeist, soziale Kompetenz und Kommunikationsfähigkeit gefördert – denn in diesen Monaten ist es ein Segelcamp für Kinder, Jugendliche und Familien. Hier gibt es aber über den Segelsport hinaus noch weiteres zu entdecken: Während der Kieler Woche ist zu Wasser und zu Land einiges los, der Stand-Up-Paddling-Cup wird hier ausgetragen und beim Beach-Volleyball-Firmencup im Sand um den Sieg gebaggert. Zur Digitalen Woche Kiel gibt es in diesem einmaligen maritimen Ambiente schließlich Events aus den verschiedensten Themenbereichen zu entdecken.

 

Wissenschaftszentrum

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Das Wissenschaftszentrum in Mitten des Wissenschaftsparks

Unsere Tour endet im Wissenschaftszentrum in unmittelbarer Nähe des Westrings. Von der Kiellinie braucht man ungefähr 10 Minuten mit dem Rad: Man fährt die Reventlouallee hoch, weiter über die Beseleralle und die Olshausenstraße, vor der Christian-Albrechts-Universität dann schließlich rechts. Im Neufeldt-Haus im Wissenschaftspark ist die Kieler Wirtschaftsförderungs- und Strukturentwicklungs GmbH zu Hause, unter deren Dach das Digitale Woche Kiel Büro ansässig ist. Von hier aus ist es nicht mehr weit bis zum vierten zentralen Ort der diesjährigen #diwokiel und dafür brauchen wir eigentlich kaum aufs Fahrrad steigen: Nur ein Stück die Straße entlang erscheint bereits das Wissenschaftszentrum im Sichtfeld. Dieses liegt im Herzen des Wissenschaftsparks und beherbergt innovative und wissensintensive Unternehmen aus den verschiedensten Branchen. Das Zentrum bietet außerdem hochmoderne und flexible Veranstaltungsflächen mit Räumlichkeiten für bis zu 200 Teilnehmer. Das Wissenschaftszentrum ist aber weit mehr als nur ein Gebäude, es ist eine Informationsdrehscheibe für Unternehmen und Hochschulen. Als Veranstaltungsort für spannende Projekte, wie zum Beispiel das BarCampKiel, wird der Wissens- und Technologietransfer unterstützt und koordiniert, der Dialog zwischen Wissenschaft und Wirtschaft so gefördert. Es ist das kulturelle Zentrum des Wissenschaftsparks und die dortige Arbeit bringt dessen Entwicklung voran. Hier gibt es Raum für Ideen, Raum für Begegnungen, Raum für Innovationen und zur Digitalen Woche Kiel 2018 auch Raum für Veranstaltungen zu unternehmerischen Fragestellungen jeglicher Art.

Und damit sind wir auch schon am Ende unserer Radtour. Schön, dass ihr uns auf dieser kleinen Reise begleitet habt. Wir sehen uns auf der Digitalen Woche Kiel 2018!

P.S.: Schreibt uns während und nach der #diwokiel gerne in die Kommentare, was euch an den zentralen Orten gefallen hat oder was wir für die Digitale Woche Kiel 2019 noch verbessern können 🙂