5 Gründe, warum Ihr Euch mit Digitalisierung beschäftigen solltet

Wir starten heute mit unserer Kampagne ‚5 Gründe, warum…“: Ab sofort gibts jeden Mittwoch einen neuen Clip auf unseren Kanälen, in dem Euch Kieler Expert*innen ein Digitalisierungsthema näherbringen und Euch in jeweils 5 Gründen erörtern, warum dieses Thema für uns alle relevant ist und man sich damit auf jeden Fall beschäftigen sollte. Den Auftakt macht der schleswig-holsteinische Digitalisierungsminister Jan Philipp Albrecht, der Euch 5 Gründe dafür nennt, warum man sich noch viel mehr mit Digitalisierung auseinandersetzen sollte. Den Clip findet Ihr auf unserer Startseite und für alle Freund*innen des Schriftlichen gibt’s Jan Philipp Albrechts 5 Gründe auch hier nochmal zum Nachlesen:

Erstens: Digitalisierung verbindet.

Durch die Digitalisierung werden wir näher zueinander rücken. Das erleben wir bereits tagtäglich seit der Corona-Pandemie. Aber das wird sich natürlich auch weiter verstetigen. Wir werden in allen täglichen Tätigkeiten, die wir haben, wenn sie digitalisiert stattfinden, ständig vernetzt sein. Das heißt also, dass wir uns einfacher austauschen und viel mehr voneinander mitbekommen können. Und das ist ein positiver Aspekt, der natürlich auch gestaltet werden will.

Zweitens: Digitalisierung beschleunigt.

Wir müssen uns nicht nur mit den positiven Aspekten beschäftigen. Beispielsweise nicht nur damit, dass ich vieles parallel machen oder dass ich vielleicht auch vieles automatisiert erledigen lassen kann, ohne, sich selbst kümmern zu müssen.

Sondern wir müssen uns auch damit befassen, welche Auswirkungen es hat, indem wir immer schneller und auch insgesamt in einem beschleunigten Umfeld leben und arbeiten. Ich glaube, dass es deswegen wichtig ist, sich mit Digitalisierung zu beschäftigen und sich zu überlegen, wo ist das Schneller gut und wo brauche ich vielleicht auch einen Ausgleich zu dieser Beschleunigung.

Drittens: Digitalisierung vereinfacht.

Digitale Anwendungen und Dienste können nicht nur die Erledigung von Aufgaben einfacher machen, indem sie uns helfen oder uns diese Aufgaben möglicherweise ganz abnehmen. Sondern wir können große Herausforderungen, die uns jetzt noch sehr schwer erscheinen, vielleicht einfacher bewältigen. Wie zum Beispiel, wenn es darum geht, die ökologische Transformation wirklich über den Berg zu bringen, die jetzt wie ein riesiger Stein vor uns liegt. Dass wir neue Innovationen künstlich intelligenter Anwendungen zur Lösung solcher Probleme nutzen können, ist eine enorme Chance. Deswegen lohnt es sich auch, sich damit intensiv zu befassen.

Viertens: Digitalisierung ist anfassbar.

Und das ist gut so. Wir können uns heute mit Digitalisierung viel stärker und intensiver befassen, weil sie nicht mehr nur theoretisch durch Techniker*innen verstanden werden kann. Sondern wir können sie erlebbar machen mit virtuellen Realitäten oder eben auch mit konkreten Verkörperungen, wie zum Beispiel kleinen Robotern oder anderen wirklich sichtbaren Möglichkeiten. Und gerade diese Möglichkeiten sollten wir ins Land bringen. Diese sollten wir dorthin bringen, wo die Menschen vielleicht auch Schwierigkeiten haben, Digitalisierung bisher zu begreifen. Wir wollen zum Beispiel im Land digitale Knotenpunkte schaffen, als Orte des Erlebens von Digitalisierung. All das sollte uns weiter anspornen, Digitalisierung wirklich an jeden und jede heranzubringen.

Fünftens: Digitalisierung ist real.

Digitalisierung verändert uns, wird uns berühren, wird unser Leben verändern und neugestalten. Und deswegen heißt es eben, sich auch reinzubegeben in die Gestaltung der Regeln und Rahmenbedingungen für den Einsatz, zum Beispiel von künstlicher Intelligenz oder von intelligenten Maschinen, welche uns in Zukunft wie Partner*innen und Freund*innen im Leben begleiten werden. Dafür ist es wichtig, dass wir uns als Gesellschaft intensiv mit den Fragen, die sich damit ergeben, beschäftigen. Damit wir gemeinsam auch neue Wege finden und alte Gesetze vielleicht auch ein Stück weit hinter uns lassen, um uns auf neue Regelungen einlassen zu können. Gerade die Politik braucht dafür Input, für welchen Diskussionen notwendig sind. Ich freu mich daher, dass all diese Aspekte im Rahmen der Digitalen Woche (natürlich auch digital) wieder diskutiert und eine Rolle spielen werden. Ich freu mich auf Sie und Euch alle, wenn wir bei der Digitalen Woche hier in Kiel und natürlich auch im digitalen Raum zusammenkommen.