5-Gründe, warum Ihr Euch mit Industrie 4.0 auseinandersetzen solltet

In unserer vorerst letzten Folge der Reihe „5-Gründe, warum…“ erzählt Frederike Holdhof, Geschäftsführerin bei Edur, warum Industrie 4.0 auch bei einem analogen Produkt wie Kreiselpumpen relevant ist.  

Erstens: Industrie 4.0 schafft durchgängige Prozesse

Zu Beginn jeder Digitalisierung sollte eigentlich eine Status-Quo-Aufnahme der Produktionsprozesse stehen. Das heißt, eine Analyse des „Soll“ und eine Analyse des „Ist“. Im besten Fall bevor überhaupt ein digitales Tool eingeführt wird, schafft man es prozessseitig, Schwachstellen zu identifizieren und zu eliminieren. Das heißt im Endeffekt einfach bessere Prozesse zu schaffen. Durch die konsequente Verbindung mit der Digitalisierung ist es damit dann möglich, Medienbrüche zu vermeiden und einfach sehr viel effizientere Prozesse zu schaffen.

Zweitens: Industrie 4.0 optimiert diese Prozesse

Wir haben in Deutschland eines der besten Ausbildungssysteme weltweit. Das heißt, insbesondere in der Produktion haben wir hochqualifizierte Mitarbeiter*innen. Durch den sinnvollen Einsatz digitaler Tools an den richtigen Stellen lassen sich monotone, wiederkehrende oder auch belastende Tätigkeiten reduzieren oder gänzlich eliminieren.

Dadurch kann sich jede*r Mitarbeiter*in auf ihre/seine Fachkompetenzen konzentrieren und dadurch sehr viel effizienter und qualitativ hochwertiger arbeiten. Das ist zum einen gut für das Unternehmen, zum anderen aber natürlich auch motivationssteigernd für die/den Mitarbeiter*in selbst.

Drittens: Industrie 4.0 erlaubt systematische Datenerfassung

Die systematische Datenerfassung, die durch Industrie 4.0 erlaubt wird, ermöglicht es Unternehmen, Produktionsplanung, Produktionssteuerung, aber auch Produktionsoptimierung sehr viel besser zu leben. Das heißt, die systematische Erfassung von Daten hat nicht nur Einfluss auf das operative Geschäft, in dem Aufträge besser durchgesteuert werden können, sondern auch auf die strategische und zukunftsträchtige Ausrichtung des gesamten Produktionssystems.

Viertens: Industrie 4.0 fördert die Transparenz von Informationen

Nach der systematischen Datenerfassung ermöglicht Industrie 4.0, Informationen transparent im ganzen Unternehmen bereitzustellen. Das heißt, über alle Unternehmensebenen hinweg, sei es bei Mitarbeiter*innen an der Produktionsmaschine oder im Büro der Geschäftsführung, können alle Mitarbeiter*innen auf dieselben Informationen zugreifen. Diese fehlende redundante Datenhaltung ermöglicht es, dass Fehler minimiert werden und die Qualität von Produkten und Prozessen gesteigert werden kann.

Fünftens: Industrie 4.0 schafft Synergien auf allen Seiten

Wird Industrie 4.0 wirklich konsequent gelebt, lässt sich sowohl die Kunden- als auch die Lieferantenbeziehung sinnvoll stärken und intensivieren. Durch die durchgängigen Prozesse und das Vorliegen transparenter Informationen können Produktionsprozesse noch sehr viel besser mit vor- und nachgelagerten Stellen synchronisiert werden. Das schafft Synergien auf Lieferantenseite, auf Kundenseite, aber auch auf Unternehmensseite, weil eine sehr viel bessere Planbarkeit herrscht.