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#diwokiel Tania unterwegs: Recap der Digitalen Woche Kiel 2018

Inzwischen ist es bereits einen Monat her, dass die Digitale Woche Kiel 2018 stattfand. Ein Event dieser Größe lässt sich allerdings am besten mit ein wenig Abstand rekapitulieren und genau das habe ich nun getan. Hier also mein versprochenes Recap der #diwokiel!

Zunächst könnt ihr ein paar allgemeine Gedanken meinerseits zur Digitalen Woche Kiel lesen. Danach dann noch etwas spezieller zum Programm und der Bekanntheit der #diwokiel und natürlich zu meinen Higlights, die ich hier vorgestellt habe.

Das Konzept der Digitalen Woche Kiel finde ich großartig. Die Digitalisierung hat inzwischen so gut wie alle Bereiche unseres Lebens durchdrungen. Da ist es nur sinnvoll sich auf alle erdenklichen Arten mit der Digitalisierung und ihren Auswirkungen zu beschäftigen. Die #diwokiel stellt dafür einen Rahmen zur Verfügung, der von allen Interessierten mit Veranstaltungen jeglicher Art gefüllt werden kann. So ergibt sich eine unheimlich große Themenvielfalt, die es vielleicht sogar schafft, nahezu alle Aspekte der Digitalisierung zu beleuchten.

Programm

Recap

Das Programm der Digitalen Woche Kiel 2018.

Mit etwa 250 Veranstaltungen ist das Programm zwar sehr vielfältig, allerdings auch so groß, dass es etwas länger dauert, bis man einen Überblick hat. Über die Kategorisierung und die Darstellung der Programmpunkte im Internet und im gedruckten Programm kann man sehr wahrscheinlich streiten. Allerdings möchte ich hier darauf hinweisen, dass die Digitale Woche Kiel erst zum zweiten Mal stattfand. Da muss man sich schließlich noch verbessern können, finde ich.

Insgesamt habe ich 20 Veranstaltungen besucht, inklusive der Eröffnung und der Abschlussfeier. Darunter waren genau zwei, die mir nicht ganz so gut gefallen haben. Die eine hat mir wirklich viel Spaß gemacht, nur fehlte mir jeglicher Bezug zur Digitalisierung. Der sollte ja eigentlich vorhanden sein, wenn eine Veranstaltung im Rahmen der Digitalen Woche Kiel stattfindet. Davon ab war auch dieses Event eine nette und vor allem wirklich lustige Erfahrung. Die zweite Veranstaltung, die mir weniger gefallen hat, lieferte nur geringfügig neue Informationen und wirkte eher wie eine Promotion-Veranstaltung für die Leistungen des Veranstalters. Bei der großen Anzahl an Events sind solche Mankos aber kaum zu verhindern. Da denke ich, dass eine Veranstaltung, die mir wirklich nicht gefallen hat, von 20 doch eine recht gute Quote ist!

Weiter ist mir aufgefallen, dass ich mit meinen Vorstellungen von den Inhalten der von mir besuchten Veranstaltungen gerne mal daneben gelegen habe. Viele Veranstaltungen haben mich so echt überrascht, die meisten auch noch positiv. Andererseits habe ich viele Events aufgrund ihrer Beschreibungen gar nicht erst in Betracht gezogen. Aber auch bei einigen von diesen verhielt es sich wie bei meinen Besuchen. Ich habe später von einigen dieser Events von anderen Besuchern und Teilnehmer gehört und fand sie wider meiner ursprünglichen Erwartungen sehr spannend. Daraus habe ich für mich gelernt, dass es sich lohnt, über den eigenen Tellerrand zu schauen und auch mal etwas außerhalb der eigenen Komfortzone auszuprobieren. Das habe ich mir jedenfalls fest für das nächste Jahr vorgenommen.

Einen letzten Punkt zum Programm muss ich noch positiv hervorheben: Das Büro der Digitalen Woche Kiel stellt lediglich den Rahmen für die Veranstaltungen. Da zeigt diese Menge an Events, wie wahnsinnig groß die Unterstützung von Unternehmen und Hochschulen aus Kiel und Umgebung ist! Das ist wirklich grandios! Ich hoffe sehr, dass die Beteiligung auch in den nächsten Jahren so stark bleiben wird. Da investiere ich dann auch gerne ein paar Minuten länger, um mich durch das Programm zu wühlen.

Falls ihr auch Lust bekommen habt, mal etwas Neues auszuprobieren oder in ein euch fremdes Themengebiet hinein zu schnuppern, dann schaut doch auf unserer Website unter diwokiel 2018 und Streams. Dort findet ihr die Links zu einem Teil der Veranstaltungen in der Mediathek des Offenen Kanals Schleswig-Holstein.

Bekanntheit

Recap

Viele Besucher zog es zu den Veranstaltungen der #diwokie.

Bis ich mein Praktikum bei der KiWi, der Kieler Wirtschaftsförderung begonnen habe, kannte ich die Digitale Woche Kiel gar nicht. Jetzt erlebe ich sozusagen das andere Extrem. Ich war nicht nur auf der #diwokiel unterwegs, sondern habe bereits im Vorfeld daran mitgearbeitet. Seit August hatte ich also jeden Tag mehr oder weniger viel mit der Digitalen Woche Kiel 2018 zu tun. Entsprechend hatte ich das Gefühl, dass inzwischen alle davon gehört haben mussten. Natürlich war mir auch bewusst, dass dem nicht ganz so sein konnte. Aber ich habe aus erster Hand mitbekommen, wie viel Zeit und Arbeit und Überlegungen in die Kommunikation investiert wurden. Es wurde auf so viele unterschiedliche Arten auf das Ereignis aufmerksam gemacht, dass es mich sehr überrascht hat, als ich (leider erst) nach der #diwokiel feststellen musste, dass einige Freunde von mir trotzdem nichts davon mitbekommen haben. Allerdings haben wir in diesem Jahr noch mehr von euch erreicht als im vergangenen und das wird einfach im nächsten Jahr nochmal getoppt! Das geht natürlich leichter mit eurer Unterstützung, habt ihr vielleicht Ideen, wo wir noch präsenter sein sollten? Wir freuen uns über alle Vorschläge, schreibt uns einfach auf Facebook oder Instagram, twittert uns oder mailt uns an programm@digitalewochekiel.de.

Highlights

Vor der Digitalen Woche Kiel 2018 habe ich hier auf dem Blog meine drei Highlights des Programms vorgestellt. Die müssen natürlich bei einem Recap auch beachtet werden. Im Nachhinein gestalten sich die Top 3 der Veranstaltungen, die ich besucht habe, tatsächlich etwas anders. Die Ausstellung zu den sozialen Medien in der Seeburg hat es zum Beispiel nicht mehr in meine Top 3 geschafft. Sie war zwar interessant, aber es gab andere Veranstaltungen, die mir noch besser gefallen haben. Die Podiumsdiskussion zur Digitalisierung in der Seeburg hat mir sehr gut gefallen. Allerdings fand ich, dass entweder die Zeit zu kurz war für die vielen Diskussionsteilnehmer oder es zu viele Speaker waren für den festgelegten Zeitraum. Dennoch würde es mich freuen, wenn es im nächsten Jahr wieder ein ähnliches Format gibt. Dann vielleicht mit einer etwas geringeren Anzahl an Diskussionsteilnehmern. In meine aktuellen Top 3 hat es damit nur Michael von Fairlanguage geschafft. Er ist ein sehr sympathischer Mensch, dem man wirklich gut zuhören kann. Außerdem wurde ein aktuelles Fairlanguage Projekt vorgestellt, bei dem ich gespannt bin, wie es sich bis zum nächsten Jahr entwickelt.

Meine persönlichen Top 3

Falls ihr Interesse habt an meinen persönlichen Top 3, dann lest hier gerne noch weiter. Es fällt mir nach wie vor recht schwer, mich für nur drei Events zu entscheiden. Deshalb nenne ich sie nur, ohne einen ersten Platz oder ähnliches zu vergeben. Zu meinen Top 3 gehört auf jeden Fall die Breaducation Veranstaltung zu Social Media mit Mariana Traxel von Sometra – eine energiegeladenen Frau, spannende und neue Informationen zu sozialen Medien und Essen. Das ist schon eine ziemlich gute Kombination. Die Veranstaltung von Fairlanguage zu künstlicher Intelligenz gehört natürlich dazu, wie auch die Podiumsdiskussion zu künstlicher Intelligenz am zweiten Samstag. Letztere war eine angeregte Diskussion zu einem spannenden Thema mit wirklich gut gewählten Diskussionsteilnehmern. Diese Veranstaltung hätte für mich gerne noch deutlich länger gehen können. Zu KIs gibt es noch so viele offene Fragen, da hoffe ich auch hier auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.

Mein größtes Highlight waren allerdings die vielen netten Menschen, die ich während der Digitalen Woche Kiel 2018 kennen lernen durfte. Es war egal, wo ich unterwegs war, ich traf ausnahmslos auf freundliche und offene Menschen, alleine das ist schon Grund genug, im nächsten Jahr die #diwokiel zu besuchen!Recap

Ein ganz großes Dankeschön!

Zum Abschluss muss ich noch sagen, dass ich sehr froh bin, dass es mich zur KiWi verschlagen hat. Ansonsten wäre ich wahrscheinlich nicht so viel auf der Digitalen Woche Kiel unterwegs gewesen und hätte so viel verpasst. Außerdem noch ein ganz großes Danke an das Digitale Woche Kiel Büro für die Möglichkeit, hier auf dem Blog meine persönlichen Eindrücke zu schildern. Und natürlich auch ein ganz großer Dank an alle Leserinnen und Leser meiner Beiträge. Ich hoffe, dass ich euch damit eine kleine Freude gemacht habe und vielleicht die Digitale Woche Kiel auch etwas näher gebracht habe. Und damit bin ich schon am Ende meines Recaps angekommen und es bleibt nur noch die Frage: Wie hat euch die Digitale Woche Kiel 2018 gefallen?