Vik unterwegs auf der #diwokiel22 – Donnerstag

Hallo #diwokiel Community,

gestern besuchte ich zum Beginn des Tages die Vortragsreihe: Wachstum und Reichweite durch gezieltes Onlinemarketing. Der Einstieg war superspannend – Richard Gutjahr (Journalist, Autor, Blogger) lieferte interessante Fakten zum Thema Social Media: Jede/r zweite Deutsche ist auf Facebook, jede/r dritte auf Instagram, jede/r fünfte auf TikTok. Wer im Social Web nicht sichtbar ist, findet bald nicht mehr statt. Zusätzlich gab er uns noch sieben hilfreiche Tipps mit auf den Weg:

  1. Engagiere dich im Social Web. Dafür ist es nie zu spät.
  2. Erzähle Geschichten. Das, was früher am Lagerfeuer funktioniert hat, funktioniert auch im Digitalen.
  3. Mache deine Inhalte snackable und shareable.
  4. Entwickle deine Bewegtbild-Strategie. Videos werden immer wichtiger.
  5. Baue eine eigene Community auf.
  6. Schaffe auch analoge Erlebnisse. Zum Beispiel in Form von GetTogether.
  7. Investiere in Kunden und Mitarbeiter. Die digitale Vernetzung gibt dem Kunden Macht, er wird mächtiger als der Anbieter.

Im Anschluss präsentierte Nico Loges (web-netz GmbH) seine Erfahrungen mit B2B-Online-Marketing und Henry Krause (MOVESELL GmbH) führte uns durch die Features und Benefits der relevantesten Online-Marktplätze.

Anschließend schaute ich bei der Online-Veranstaltung „Reise ins Darknet“ vorbei. Was ist das Darknet, wie kommt man dort hin und was geht dort wirklich vor sich? Gelernt habe ich, dass das Darknet gar nicht so mysteriös ist, wie der Name zuerst vermuten lässt. Über einen Browser (Tor) und mithilfe der Onion-Services kann auch jede/r ganz normale User*in dort surfen. Durch eine gute Verschlüsselung ist man fast komplett anonym unterwegs. Diese sorgt aber auch für eine extrem langsame Verbindung. Ob es lohnenswert ist? Das muss jeder selbst entscheiden. Spannend und ein kleines bisschen aufregend ist es allemal.

Vom Wissenschaftspark aus kurvte ich am Nachmittag dann mit meinem alten Drahtesel hinunter zum up.load Festival an der Kiellinie. Hier verfolgte ich den Beitrag von Carina Wente (UXMA) über Digital Wellbeing. Mit ihrer Hilfe beleuchteten wir unsere Beziehung zur Technologie und überlegten gemeinsam, wie wir einen bewussteren und gesunderen Umgang mit ihr im Alltag finden. Besonders gut gefiel mir ihre Verbildlichung: Genauso wie Nahrung unser körperliches Wohlbefinden beeinflusst, kann auch die Art und Weise, wie wir digitale Technologien nutzen, Einfluss auf unser emotionales Wohlbefinden haben. Wir können uns aktiv entscheiden, ob wie etwas gesundes Essen oder nicht, ob wir zu viel am Handy hängen oder ob wir es auch mal bei einem Snack belassen.

Zum Abschluss schaukelte ich via VR-Brille in den Abend hinein. Bei „Swing Vision“ kann man sich selbst entscheiden, an welchem besonderen Ort man dafür sein möchte. Als Kielerin war mir die Strandoption zu langweilig, der Winter steht sowieso schon so halb vor der Tür, weswegen eine verschneite Gegend für mich auch nicht in Frage kam, am Grand Canyon war ich schon einmal und den Weltraum finde ich eindeutig total gruselig! Von der Unterwasserwelt war ich aber direkt begeistert und so schaukelte ich zu beruhigenden Klängen während um ich herum Delfine, Schildkröten und Rochen ihrem Alltag nachgingen.

Liebe Grüße und bis morgen,

Eure Vik